Tagesgeschehen

Brieftauben im Datentransport

(Editiert und verändert am 06.08.2011)
Irgendwo in den Tiefen des Internet machte jemand spöttelnd den Vorschlag, Daten mit Brieftauben zu übermitteln. Ein anderer zeigte auf, was diese Täubchen alles können. Da bekam ich einen Schreck: Mit Hilfe von Brieftauben, einer gehobenen Klasse unter der Ratten der Lüfte, könnten Terrorristen heimlich Daten übermitteln und erhalten. Nicht auszudenken, wohin das alles führen kann! Winking

Lage:
Für den Transport sensibler Daten kann ein Brieftauben-Transportweg eingerichtet werden. Diese Tiere können, je nach Art, fast jeden Winkel der Welt erreichen. Ab und zu bringen sich der Sender und der Empfänger ein paar ihrer Täubchen vorbei, und die geheime Datenübertragung ist gesichert. Eventuelle Datenverluste sind gering. Dem Vogel ist's egal, ob er einen Liebesbrief oder einen verschlüsselten Microchip mit Schlüssel/Daten transportiert. Das Ganze ist zwar ein uralter Kommunikationsweg, aber es gibt auch heute noch interessante Anwendungsmöglichkeiten.

2 Beispiele: Happy
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Zum Rücktritt Horst Köhlers

Ich hätte mich auch nicht mit Heinrich Lübke vergleichen lassen wollen. Wenn der Vergleich stimmen würde, wäre es Zeit zu gehen. Stimmt er nicht, wovon auszugehen ist, so ist er einfach zutiefst beleidigend. Polit-Rambos und Pressehaie sind nicht mein Fall.

rk20100531

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Streit um Gebetsräume

Das Oberverwaltungsgericht Berlin-Brandenburg hat entschieden, dass muslimische Schüler nicht berechtig sind, das islamische rituelle Mittagsgebet auf dem Schulgelände zu verrichten. Die Vielzahl unterschiedlicher Religionen berge ein erhebliches Konfliktpotential und gefährde den Schulfrieden. Der Staat könne nur dann die friedliche Koexistenz religiöser und weltanschaulicher Überzeugungen gewährleisten, wenn er in Glaubensfragen neutral bleibe.

Angesichts aggressiver Methoden vor allem religiöser Fundamentalisten ist das Verbot nachvollziehbar.
Das PDF bietet einen Einstieg in das islamische Gebet und weist auf Material zum Thema "unfriedliche Religion" hin.

gebetsstreitigkeiten

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In memoriam Thea Kall - Jahrgedächtnis

Ich gedenke einer Hausgenossin. Sie starb am 12.05.2009.
Wir hatten uns aneinander gewöhnt.


thea_kall

Danke, dass es dich gab!

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Fremde im Land - eine Polemik

Fremde im Land zu haben, weil eine Gesellschaft ohne sie nicht in der Lage ist Wohlstand zu erarbeiten und zu erhalten, stößt auf irrationale Befürchtungen. "Ausländer" sind Schuld an fast jeder Misere, die ein Volk treffen kann. Sie sind die Sündenböcke einer Nation. Fremde bedrohen angeblich die innere Sicherheit und bringen nur Probleme mit sich. Das Thema ist in eine Polemik gefasst und nimmt Bezug auf die Schweiz.

fremde_im_land

>>
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Machen wir die DDR nicht schlechter als sie war? Nein!

Machen wir die DDR nicht schlechter als
sie war, und die Bundesrepublik nicht besser,
als sie ist. (Egon Krenz)

Machen wir die DDR nicht besser als sie
war, und die alte BRD nicht schlechter als
sie war.

Entwurf eines offenen Briefes an Egon Krenz.

Verliebt in einen Jungen

liebe_unter_jungs

Schwierigkeiten schwuler Jungs bei der
Kontaktaufnahme >>hier weiter<<.

Rund um die Selbstbefriedigung

Ein Tag, ein Abend oder eine Nacht im Internet

Warnung! Die Texte haben sexuelle Inhalte.
Sie könnten Anstoß erregen. Menschen
unter 18 Jahren sollten
dem Link nicht folgen.
Für Kinder sind die Texte u.a. zu schwierig
und daher
völlig ungeeignet,

Eine Textsammlung zu einigen Fragen in Sachen
Selbstbefriedigung ist >>hier<< zu finden.


Inhaltsangabe:

inhaltsangabe.selbstbefriedigung

Im Aufklärungsunterricht mutiger Lehrer(innen)
verwendbar. Winking Die Texte sind dem Internet entnommen.
Ein Hinweis für den Aufklärungsunterricht mit PC-Einsatz:
Die meisten Links sind entfernt, aber nicht alle. Einige
sind jedoch mit den Portalen verlinkt, auf denen die Texte
zu finden sind. Bei bestehender Internetverbindung wird das
Portal aufgerufen, jedoch nicht die betreffende Seite.
Es ist davon auszugehen, dass heutige Jugendliche
mit Leichtigkeit die Originalseiten "ergooglen".
Das Med1 Forum Selbstbefriedigung gibt einen Einblick
in die heutigen Themen und Probleme. Problematische
Fäden werden dort normalerweise durch Moderatoren/innen
kontrolliert und vom Admin gesetzeskonform "zensiert", säubert
oder löscht, und dies zeitnah.
Man kann davon ausgehen, dass Jungen und Mädchen
ab 13 Jahre in diesem lesen und vereinzelt auch schreiben.
Viele Jugendliche, unter ihnen etliche "schwule", "lesbische"
schreiben dort über ihre Erfahrungen, stellen ihre Fragen
und geben auch Antworten - geschützt durch Anonymität.
Besonders religiös-moralisch fanatische Eltern könnten
Ärger bereiten.

>>Download<<

Lehrziel verpasst

-Schule des Lebens- Chatten ist eine computergestützte Verständigung zweier Menschen mittels Text, Wort, Satz. Auch für diese Kommunikationsart gelten Regeln wie Zuhören und Ausreden lassen, Wortbedeutungen kennen und beachten, beim Thema bleiben, um die Wirkung von Wörtern wissen usw. Das Eigenschaftswort (bspw.) "egoistisch" ist eindeutig negativ konnotiert. Was damit gemeint ist, kann jeder Chatter heutzutage mit leicht im Internet nachschlagen. Sagt man Jemanden: "Dein Handeln ist egoistisch!", dann muss man davon ausgehen, dass die Worte als Kritik aufgefasst werden. Ist sie unberechtigt, darf man sich nicht wundern, unbeabsichtigte Reaktionen auszulösen. Dies ist im Chat nicht anders wie im realen Leben. Dort gehört es zur Allgemeinbildung. Man kann Worte dann zwar zurücknehmen, auf deren Wirkung hat man damit wenig Einfluss.

Dazu eine Geschichte aus dem Chatterleben.
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Jugendgewalt + Gewalt gegen Jugend - eine Polemik

Mitten in Europa kommt es zur Zeit immer wieder zu Gewaltausbrüchen. Anlass ist die so genannte Hessenwahl 2008. Nachdem gegen Ende 2007 immer wieder zu Gewalt gegen Jugendliche aufgerufen wurde, ist nun ein Krieg in diesem ansonsten friedfertigen Land ausgebrochen: ein Krieg der großen Worte. Oberster Kriegsherr ist ein gewisser R.K. Schützenhilfe erhält er vor allem vom Oberwortkrieger G.B. aus dem Land der Bayern, der dort eine Streitmacht, die Chaos-Schützen-Union, befehligt. Unterstützt wird der Konflikt durch die weitverbreitete Blöd-Zeiung (siehe dazu den Artikel " "Bild" macht immer mehr Ausländer kriminell" " in http://www.bildblog.de/ressort/politisches. Anlass des Konflikts ist die sinkende Zahl der Straftaten jugendlicher Mitbürger (siehe dazu ausführlich: http://www.tagesschau.de/inland/jugendkriminalitaet20.html. Diese positive Entwicklung interessiert die Wahl-Kämpfer jedoch nicht. Der Krieg der Worte wird weitergeführt bis zum 27. Januar 2008. Erst dann darf der friedfertige Bundesbürger aufatmen und sich mit der Beseitigung der Kriegsfolgen beschäftigen. Lesen Sie mehr...

Rechtsradikale Gewalt ist alltäglich

Gewalt durch Rechtsradikale scheint bei uns ein Thema zu sein, dass einfach nicht ins öffentliche Bewusstsein dringen will.

Ein Hakenkreuz als Preis für Zivilcourage:
http://www.welt.de/politik/article1394176/Ein_Hakenkreuz_als_Preis_fuer_Zivilcourage.html

Gewalt ohne Ziel und Maß:
http://www.heise.de/tp/r4/artikel/19/19915/1.html

Aufklärung - Die Vertuschung rechtsradikaler Gewalt im Westen
- http://www3.ndr.de/ndrtv_pages_video/0,,OID4249146_VID4248724,00.html
- http://daserste.ndr.de/panorama/archiv/2002/t_cid-2916264_.html

Mut gegen rechte Gewalt:
http://www.mut-gegen-rechte-gewalt.de/

Materialseite der Friedrich-Ebert-Stiftung:
http://www.fes.de/rechtsextremismus/inhalt/mat.htm

Junge Menschen planen Gemetzel? Virtuelle Schüsse in der Schule

Sie waren 13-14jährige Jungs. Sie "spielten" gern mit sich und dem Computer. Der persönliche Computer gehörte irgendwie zu ihrem Leben. Fünfmal pro Woche trafen sie sich allmorgendlich in einem großen Gebäude. Dort hatten sie einen großen Raum für sich, der ihnen enge Grenzen setzte. In dieser Betonschale mit Großraumblick standen (nicht rein zufällig) Computer. Lesen Sie mehr...

Von Geburt an in der Warteschleife des Todes

Er war 27 Jahre alt, als es eines morgens heftig an seiner Schlafzimmertür pochte. Dann ging auch schon die Tür auf. Das war ungewöhnlich. Normalerweise wartete ein möglicher Anklopfer auf ein deutliches Herein. In der Tür stand mit ernster Miene sein Pastor und sagte: "Wir müssen schnell ins Krankenhaus! Es ist etwas schlimmes passiert." Wenige Minuten später stand der jäh Geweckte angezogen im Treppenhaus. Eine Menge Gedanken waren ihm bis dahin in den Sinn gekommen. Was war passiert, dass sie gemeinsam ins Krankenhaus gehen sollten? Das war mehr als ungewöhnlich. Zum einen gab es dort einen Krankenhauspater, der seinen Dienst gewissenhaft ausübte. Zum anderen "wir"? - Sie eilten durch die Kirche durch den Nordausgang und stürmten das Klostertreppchen hinauf zum Krankenhaus. Auf dem Weg erklärte ihm der Pastor, was geschehen sei. Lesen Sie mehr...

Peinlich befragt - Antwort gilt nicht

Gestern sah ich via ARTE den Doku-Streifen "Taxi zur Hölle" (http://www.arte.tv/de/geschichte-gesellschaft/Demokratie-fuer-alle_3F/Tv-Programm/1682990.html). In ihm geht es um Folter, Folterer, Foltermethoden, Folter im "Krieg gegen den Terrorismus", physische und psychische Wirkungen und Folgen bei gefolterten Menschen. In dieser Filmdokumentation wird vieles gesagt und gezeigt, was sich der Hörer und Seher gern ersparen würde. In den Gefängnissen des Mittelalters und ihren Folterkammern (=Verhörzimmern) dürfte es oftmals nicht anders vorgegangen sein als in Bagram. Man muss nicht Muslim sein, um diese Vorgänge als besonders verabscheuenswürdig zu halten. Sie sind es, ob mit oder ohne religiöse Schikane - eine sehr alte Foltervariante übrigens, so alt, dass man eigentlich nicht erstaunt sein kann, ihr auch in der Gegenwart zu begegnen.

Was aber ist mit dem Menschen, dem dies widerfährt?
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Unbefragt und nicht gehört - Kommunikation mit Kindern gestört?

«Meine Meinung hatte keinerlei Einfluss!"»,«Was ich sagte, zählte nicht!»,«Uns hat nie einer gefragt, was wir wollten!» sind Klagen junger Menschen, die als Kinder oder Jugendliche mit Gesetzen in Berührung kommen, die das Wohlergehen und den Schutz vor Übergriffen regeln. "Uns hat nie einer gefragt ..." stammt sinngemäß aus dem Mund der beiden Mädchen in der Film-Doku "Die Frau vom Checkpointcharly" (http://www.daserste.de/checkpointcharlie/), gesprochen in der Sendung (http://daserste.ndr.de/annewill/archiv/070930/t_cid-4289512_.html). Die Antwort klang - viele Jahre später - immer noch fassungslos.

Die folgenden Beispiele sind aus dem Leben gegriffen. Jedem aber, der meint, er könne die Menschen, um die es ging oder geht, identifizieren, dem sei geflüstert: "Sie dienen als Beispiele; sie stehen stellvertretend für viele unter uns".
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Ich kenne meinen und meiner kennt mich: Online-Durchsuchung (m)eines Computers

In der momentanen Diskussion um Online-Durchsuchungen zur Terroristenabwehr ist die Rede vom Durchsuchen eines Computers und seiner Festplatte. Es stellt sich also die Frage, was in einem Computer ge- oder durchsucht werden kann.
Der Artikel in ZEIT-Online "Ich weiß, was du nicht weißt" (http://www.zeit.de/online/2007/39/ueberwachung-usa) zeigt, was Behörden gerne wissen möchten. Nun ist die behördliche Sammelwut nichts Neues, man kennt ihre Zügellosigkeiten. Ihnen Zügel anzulegen ist eines, ein anderes jedoch ist, sich der zügellosen Datensammlung bewusst zu werden, die der eigene Rechenknecht aufbaut, um seinem Herrn und Meister (schnöde: User) möglichst viele Dienstleistungen zu erbringen oder Infos zu liefern. Lesen Sie mehr...

Über Online-Durchsuchungen

SPIEGEL ONLINE teilt heute in Sachen Antiterrorkampf mit, dass die "Mehrheit der Deutschen für Online-Durchsuchungen" ist.
(http://www.spiegel.de/politik/deutschland/0,1518,504424,00.html)

Der Innenminister Bayerns, Günter Beckstein, wirbt für sie mit der Aussage, sie "wären gut geeignet und notwendig gewesen, um abzuchecken, wie weit dieses Netzwerk geht". Es ist schon eine faszinierende Idee, den persönlichen Computer eines Menschen auszuspähen, um an Informationen zu gelangen oder sich ein Bild über darüber zu verschaffen, was der Mensch hinter dem durchsuchten Kommunikationsgerät und Datenspeicher denken oder betreiben könnte. Dann merkt Beckstein an: "Weil die Täter das Internet benutzt hätten, sei das Fehlen einer rechtlichen Grundlage für solche Ausspähungen eine "Lücke" gewesen". Das ist deutlich. Dabei sollte man jedoch im Auge behalten, dass eine nicht unbeträchtliche Zahl von Menschen, Firmen, Behörden, Interessen-Gruppen u.a.m. das gleiche Internet auch benutzen. Deren "Privatcomputer" könnten u.U. auch durchsucht werden.



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